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Georg Philipp Harsdörffer
geb. 1.11.1607 Fischbach bei Nürnberg gest. 22.9.1658 Nürnberg Biographie Aus einer angesehenen alten Familie stammend, erhielt Harsdörffer eine sorgfältige Erziehung und Ausbildung, die ihm die Teilnahme am öffentlichen Leben der Stadt ermöglichen sollte. Dem Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Geschichte, Philologie und Mathematik an der neugegründeten Universität Altdorf bei Nürnberg (1623) und Straßburg (1623 bis 1626) schloss sich eine mehrjährige Bildungsreise an (1627 bis 1631), die in Genf begann und nach Frankreich, Belgien, England und Italien führte. Nach seiner Rückkehr nach Nürnberg verließ er die Stadt nur noch gelegentlich. 1634 heiratete er Susanne Fürer von Haimendorff; 1637 wurde er zum Assessor am Stadtgericht berufen, eine Stellung, die er bekleidete, bis er 1655 in den Inneren Rat gewählt wurde. Als Mitbegründer des »Hirten- und Blumenordens an der Pegnitz« (1644) stand er im Mittelpunkt des literarischen Lebens seiner Heimatstadt, durch rege Korrespondenz war er auch über deren Grenzen hinaus von Bedeutung: Seit 1642 war er Mitglied der »Fruchtbringenden Gesellschaft« - als »Der Spielende« seit 1643 Mitglied von Zesens »Teutschgesinnter Genossenschaft«. Sein literarisches Werk ist trotz seiner beruflichen Beanspruchung sehr umfangreich. Man hat gezählt, dass sein Druckwerk etwa 20.000 Seiten umfasst. Seine Dichtung, hierin typisch für die Epoche des Barock, kennzeichnet sich durch gelehrte und manchmal verspielte und übersteigerte poetische Formen. Besonderen Nachdruck in seiner dichterischen Theorie und Praxis legte er dabei auf die Klangmalerei. Zu seinen Hauptarbeiten gehören:
Werke im Original
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