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      Heinrich von Morungen
geb. um 1150 in Morungen/Thüringen
gest. 1222 in Leipzig

Biographie
Der staufische Ministeriale Heinrich des Markgrafen Dietrich IV. von Meißen ist u.a. dadurch urkundlich bekannt, dass er seine Besitzungen dem neugegründeten Thomaskloster vermachte, in das er 1217 selbst eintrat.

Seine 33 überlieferten Minnelieder, darunter das "Tageslied", sind von der provenzalischen Troubadourdichtung beeinflußt und bilden den Höhepunkt des mittelalterlichen Minnesangs.
Form und Sprache: künstliche Strophenbildung, Fülle und Kühnheit der Bilder und Vergleiche; Phantasie und Anschauungskraft. Enger Motiv- und Stoffkreis; galante Gesellschaftskunst.
Großer Einfluss bis ins 15. Jh. (u.a. auf Walther von der Vogelweide und Ulrich von Liechtenstein).

Werke im Original


     
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