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      Reinmar von Hagenau,
genannt Reinmar der Alte
gest. um 1210

Biographie
Über den Lebenslauf Reinmars ist so gut wie nichts bekannt. Man glaubt aus einigen Quellen schließen zu können, dass der Dichter aus dem Elsass stammt (Hagenau im Elsass). Er wirkt vermutlich am Babenberger Hof in Wien und stirbt wohl vor 1210.
Reinmar führt den Minnesang auf die Höhe seiner höfischen Ausprägung: kühle Formkunst, konventionell, weich und melancholisch, großartige Einseitigkeit (Klagen über verschmähte Liebe). Meister der "mâze".
Große Anerkennung unter seinen Zeitgenossen: Gottfried von Straßburg preist ihn in seinem Nachruf als die "Nachtigall von Hagenau", Walther von der Vogelweide rühmt seine edle und vollendete Kunst, die unersetzlich sei.
Dennoch gerade auch Rivalität mit Walther von der Vogelweide wegen dessen Neubestimmung des Minneprogramms (Anspielungen in den Liedern).

Unter Reinmars Namen sind rund 80 Minnelieder überliefert, deren Authentizität allerdings teilweise umstritten ist.

Werke im Original


     
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