"Schön ist es auch anderswo ...
... und hier bin ich sowieso."
Nach diesem Motto lebt Wilhelm Buschs Figur des Mister Pief. Vom Hier und Jetzt auszugehen, dabei aber gleichzeitig ein Stück über den Tellerrand hinauszuschauen - das ist auch das Motto dieser Abteilung meiner Website:
- Wildeshausen - Stadt und Geschichte
Hier stelle ich die Kreisstadt in der Wildeshauser Geest vor, in der ich lebe. - Jüdisches Leben in Wildeshausen
In diese Abteilung fließen teilweise Ergebnisse eines Deutschprojekts einer 10. Klasse ein. Daneben enthält sie einen Abriss des Lebens und der Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Wildeshausen bis zu ihrer endgültigen Auslöschung im Dritten Reich. - Auswanderung aus dem alten Amt Wildeshausen
Dieses Projekt war Teil des Deutschunterrichts einer Klasse 9-10 in den Schuljahren 1998/99 und 1999/2000. Im Laufe der Zeit wurde die Frage interessant, ob es auch in unserer Umgebung, im alten Amt Wildeshausen, Auswanderungen gegeben hatte. Sehr bald stellte sich heraus, dass das zum Teil massiv der Fall gewesen war. Jetzt begann die Forschung "vor Ort". Bei weitem nicht alle Materialien konnten trotz aller Anstrengungen während des zweiten Schuljahrs ausgewertet werden. Es bleibt also auch für die Zukunft noch Arbeit übrig... - Das Tagebuch des J.F.W. Wellmann
Johann Friedrich Wilhelm Wellmann aus Haldem (Landkreis Minden-Lübbecke) wandert 1859 über Bremen in die USA aus und lässt sich in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio nieder. Als 1861 der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, meldet er sich als Freiwilliger und zieht etwa 1 1/2 Jahre durch den Krieg. Unbeholfen beschreibt er, was er sieht und wohin es ihn verschlägt. Im März 1863 endet das Tagebuch plötzlich von fremder Hand: Johann Friedrich Wilhelm Wellmann ist erkrankt und in einem Lazarett in der Nähe von Murfreesboro in Tennessee gestorben.