Mitschrift

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Übersicht

3.1. Vorbereitung
3.1.1. Material
3.1.2. Einstellung
3.2. Mitschreiben
3.2.1. Was
3.2.2. Wie
3.3 Nachbereiten

Bei Vorträgen und Referaten muß man nicht nur mitschreiben, um das Gehörte festzuhalten. Man zwingt sich auch dazu, schon beim Hören mitzudenken, vesteht so den Inhalt besser und kann ihn auch besser behalten. Denn was man nicht richtig verstanden hat, vergißt man schnell. Das Mitschreiben erfordert lange Übung. Man sollte sich aber dieser Mühe unterziehen, da man nicht nur beim Studium, sondern auch im Berufsleben heutzutage ohne diese Arbeitstechnik nicht mehr auskommt. Einige Hinweise sollen helfen, das Mitschreiben zu lernen.

3.1. Vorbereitung

3.1.1. Material

Man beschaffe sich rechtzeitig das notwendige Material: neben dem Schreibgerät lose DIN A 4-Blätter, die man in einer Mappe oder einem Hefter sammeln kann. Durch dieses Verfahren hat man die Möglichkeit, später etwas zu ergänzen oder zu verbessern. Zu diesem Zweck sollte man auf den Blättern genügend Rand lassen und nur auf einer Seite schreiben. Es empfiehlt sich ferner, jedes Blatt zu kennzeichnen (Kurs, Datum), um die Blätter später leichter einordnen zu können.

3.1.2. Einstellung

Es erleichtert das Mitkommen, wenn man sich vor Beginn des Vortrags (der Stunde) das Thema vergegenwärtigt, sich fragt, in welchem Zusammenhang das Thema steht, was man vom Thema erwartet, welche Fragen man stellen kann,

3.2. Mitschreiben

3.2.1. Was

Man beschränkt sich auf die Hauptpunkte des Vortrags sowie wichtige Namen, Zahlen, Daten und Begriffe.
Um das Unwichtige vom Wichtigen trennen zu können, muß man besonders auf Gliederungen, Überblicke und Zusammenfassungen achten, die der Vortragende gibt, ferner auf Pausen und typische Redewendungen ("erstens... zweitens", "vor allem aber", wesentlich ist" u.a.). Auch muß man unterscheiden lernen zwischen wichtigen Aussagen und Beispielen, Erläuterungen, Illustrationen.


3.2.2. Wie

Es ist unnötig und oft auch unmöglich, wörtlich mitzuschreiben; daher verwende man nur Stichwörter. Man sollte auch sinnvolle Abkürzungen benutzen, sich nach Möglichkeit mit der Zeit ein eigenes Abkürzungssystem schaffen.
Hat man aus welchen Gründen auch immer etwas nicht verstanden, soll man nicht sofort den Nachbarn fragen. Dies lenkt nur andere ab, und man selbst versäumt noch mehr. Man schreibe das auf, was man versteht; der Rest läßt sich nachher ergänzen oder wird später aus dem Zusammenhang klar.


3.3 Nachbereiten

Die Mitschrift sollte möglichst bald nach der Stunde überarbeitet werden (und nicht erst einen Nachmittag vor der Klausur). Man hat nicht nur das Gehörte noch im Kopf, sondern behält es auch besser und kann die eigene Schrift noch lesen. Beim langsamen Durchlesen der Mitschrift prüft man, ob man alles verstanden hat, ob alles vollständig ist, schlägt Unbekanntes nach und vergleicht mit anderen Mitschriften (Teamarbeit im Kurs). Man notiert sich auch Fragen, die man in der nächsten Stunde stellen will.