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Johann Rist
geb. 8.3.1607 Ottensen (Holstein) gest. 31.8.1667 Wedel bei Hamburg Biographie Johann Rist stammte, wie nicht wenige Dichter des 17. Jahrhunderts, aus einem protestantischen Pfarrhaus. Er besuchte das Gymnasium in Hamburg und Bremen und studierte von 1626 bis etwa 1631 in Rostock und Rinteln Theologie, beschäftigte sich aber auch mit Medizin und den Naturwissenschaften, so dass er später seine Gemeinde auch als Arzt und Apotheker versorgen konnte. 1635 wurde er als Pastor nach Wedel bei Hamburg berufen. In diesem kleinen Ort blieb und wirkte er, zweimal verheiratet, bis zu seinem Tod. Als Hauptvertreter des nordwestdeutschen Frühbarock wurde ihm viel Ruhm zuteil (1645 Dichterkrönung und Aufnahme in den »Pegnesischen Blumenorden«, 1647 Aufnahme in die »Fruchtbringende Gesellschaft«, 1653 Erhebung in den Adelsstand). Er selbst gründete 1660 den »Elbschwanenorden«. Rist dichtete in der Nachfolge von Opitz und war ein Gegner Zesens und des Nürnberger Dichterkreises um Klaj, Harsdörffer und Birken. Lyrische Werke:
Dramen und Schauspiele:
In eine andere Richtung weisen die sogenannten Monats-Gespräche (1663-1668), belehrende Gespräche, die vor allem Gegenstände aus dem Alltag der damaligen Zeit aufnehmen. Werke im Original
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